Biografie

Daniel Prandl wird am 17. November 1979 in Burghausen an der Salzach geboren. Seit dem vierten Lebensjahr ist Musik fester Bestandteil seines Lebens. Als Jugendlicher findet er zum Jazz – einer Liebe, die ihn seitdem nie wieder loslässt.

Nach dem schnell klar wird, dass das Ausdrucksmittel seiner Wahl nur der Flügel sein kann, widmet sich Daniel diesem Instrument mit Haut und Haaren. So studiert er unter anderem sehr erfolgreich an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim und folgt einer Einladung von Jarmo Savolainen zu einem Gaststudium an die renommierte Sibelius Akademie in Helsinki.


Ein viel beschäftigter Musiker
...
Inzwischen zu einem der gefragtesten Musiker der deutschen Jazzszene avanciert, ist Daniel an zahlreichen musikalischen Projekten beteiligt: Mit dem „Scriabin Code“ ist er Teil einer multimedialen Liveperformance, die musikalische Grenzen auflöst.
In der Band JazzGrooves von Dirik Schilgen oder mit der belgischen Sängerin Caroll Vanwelden sorgt er im Mainstream-Kontext ebenso für kreatives Aufsehen wie im Duo mit dem Mannheimer Trompeter Thomas Siffling.
Daniel ist festes Mitglied der Band "Schlag auf Schlag", die Radio- und Fernsehproduktionen für NDR, WDR und SWR musikalisch gestaltet und arbeitet regelmäßig für das Nationaltheater Mannheim, sowie das Capitol Mannheim.

...Bandleader/ Komponist...
Als Kopf seines eigenen Quartetts setzt er gemeinsam mit Wolfgang Fuhr (sax), Axel Kühn (bass) und Kristof Körner (drums) seine Vorstellung von zeitgenössischem Jazz um. Mittlerweile sind zwei Alben in dieser Besetzung erschienen:
"Fables & Fiction" und "The Hero's Journey".

... und Lehrer.
Seit mehreren Jahren hat Daniel einen Lehrauftrag für Jazzklavier an der Mannheimer Musikhochschule inne,
seit 2017 auch am Dr. Hoch's Konservatorium Frankfurt. Er unterrichtet an der Musikschule Speyer
und ist seit 2015 als Dozent für onlinelessons.tv - Die Internet-Musikakademie tätig.
Außerdem erscheint 2014 mit dem Play-Along "Realtime Moviestandards" sein erstes Buch für den Alfred Verlag.


„[...] Dass er dabei eigene Akzente setzen wird, dafür bürgt seine außerordentliche Qualität. Prandl, ein Meister verblüffender Improvisationswendungen, vereint in seinem Spiel treibenden Swing und kristalline Bebop-Härte mit den Subtilitäten der klassischen Musiktradition.“ Georg Spindler, Mannheimer Morgen

„Daniel Prandl [...] steuert am Klavier eine fulminante rhythmische Prägnanz, eine Fülle an harmonischen Ideen und luzide phrasierte und dramaturgisch durchgeformte Soli bei. Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau